Mandantenbrief Juli 2013

Die Abgeltungswirkung der Entfernungspauschale beschränkt sich nur auf gewöhnliche, laufende Kfz-Kosten, sodass daneben auch außergewöhnliche Wegekosten als Werbungskosten abzugsfähig sind. Bislang steht das Finanzgericht Niedersachsen mit dieser Meinung allerdings ziemlich alleine da, sodass bezweifelt werden muss, ob der Bundesfinanzhof diese steuerzahlerfreundliche Entscheidung in der Revision bestätigen wird.
 

Freiberufler und Gewerbetreibende, die an einer auswärtigen Tätigkeitsstätte längerfristig tätig werden, können Verpflegungsmehraufwand nur für die ersten drei Monate geltend machen. Erst nach einer Unterbrechung der Auswärtstätigkeit von mindestens 4 Wochen beginnt eine neue Dreimonatsfrist. Kurzfristige Unterbrechungen sind nach Ansicht des Bundesfinanzhofs somit unerheblich.
 

Für Arbeitgeber ist es wichtig zu wissen, wie Zuzahlungen von Arbeitnehmern für die Privatnutzung ihres Firmenwagens lohnsteuerlich zu behandeln sind. Hilfestellung bietet hier ein aktuelles Schreiben des Bundesfinanzministeriums, das zum Teil verschärfende Regelungen enthält.
 

Ab Februar 2014 löst die SEPA-Überweisung das nationale Überweisungsverfahren in den Euro-Ländern endgültig ab. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat auf seiner Homepage auf eine Checkliste hingewiesen, die Unternehmen und Vereine bei der Umstellung unterstützen soll.
 

Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis des Mandantenbriefes entnehmen können.

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