Mandantenbrief Oktober 2012

Erben können die noch vom Erblasser herrührende Einkommensteuer- Abschlusszahlung für das Todesjahr als Nachlassverbindlichkeit bei der Erbschaftsteuererklärung ansetzen. So der Tenor einer steuerzahlerfreundlichen Rechtsprechungsänderung des Bundesfinanzhofs.
 

Zahlen Vermieter nach dem Verkauf der Mietimmobile weiter Zinsen, weil der Erlös nicht zur vollständigen Tilgung des ursprünglich zur Finanzierung der Gebäudes aufgenommenen Darlehens ausreichte, können sie die Zinsen grundsätzlich als nachträgliche Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung absetzen. Dies hat der Bundesfinanzhof unter Änderung seiner Rechtsprechung aktuell entschieden.
 

Bei Betriebsgründern, die für die geplante Anschaffung eines Wirtschaftsguts einen steuermindernden Investitionsabzugsbetrag geltend machen wollen, ist zwar eine strenge Prüfung der Investitionsabsicht erforderlich. Eine verbindliche Bestellung wird nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs aber nicht zwingend verlangt.
 

Umsatzsteuerzahler dürfte interessieren, dass das Bundesfinanzministerium bei der Umsatzbesteuerung von Speisen von Imbissbuden offenbar einheitliche Regeln anstrebt. Unabhängig davon, ob man seine Currywurst und Pommes- Frites im Sitzen oder im Stehen verzehrt, soll der ermäßigte Steuersatz von 7 % gelten.
 

Aber auch in anderen Bereichen des Steuerrechts haben sich interessante Neuerungen ergeben, die Sie dem Inhaltsverzeichnis des Mandantenbriefes entnehmen können.

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